Anfahrt mit Hindernissen

Damen des TTV Emsdetten kehrten nach Bezirksklasse-Match in Ascheberg mit leeren Händen zurück.

 „Nein, daran lag es nicht, dass wir 8:4 verloren haben. Die waren einfach besser“, lachte Marion Klaas, Spitzenspielerin der Damen-Mannschaft des TTV Emsdetten. Was war geschehen? Die Halle des TuS Ascheberg, bei dem die Dettener am Samstag ihr Meisterschaftsspiel in der Bezirksklasse 2 austragen sollten, lag etwas versteckt hinter einer Gaststätte. Doch nachdem die Spielerinnen im dritten Anlauf ankamen, wollten sie es an den grünen Platten besser machen. Immerhin hatten sie den Mädels aus Ascheberg im Hinspiel in der Diemshoff-Halle noch ein 7:7 abgetrotzt.

„Aber damals fehlte die bärenstarke Nummer eins“, so Klaas, die als Einzige zwei Einzel für sich entscheiden konnte. „Und diese Topspielerin ließ keinem von uns eine Chance.“ Unter anderem kam das Team um Beate Autermann, die als Mannschaftsführerin fungierte und einen Zähler zum Ergebnis beisteuerte, mit deren hochgefährlichen Aufschlägen überhaupt nicht klar. Wie sehr die Aschebergerinnen ihren Gegnern mit der geänderten Aufstellung zu schaffen machten, zeigte sich bereits in den zu Beginn ausgetragenen Doppeln, die beide verloren gingen. Sowohl Oksana Dreiband an der Seite von Klaas, als auch Beate Autermann mit Christel Konermann mussten nach erbitterter Gegenwehr kapitulieren.

„Aber das Spiellokal war äußerst angenehm“, fand Dreiband auch einen positiven Aspekt dieses sportlichen Ausflugs. „Das war eine relativ kleine Halle – und es war sehr ruhig.“ Was jedoch nichts daran änderte, dass sie als erste ausgerechnet gegen die Nummer eins ran musste und in drei, allerdings ziemlich knappen Sätzen, verlor. Keimte nach Klaas‘ 3:1-Sieg gegen die Nummer zwei sowie jeweils einem Einzelgewinn von Autermann und Konermann noch einmal leise Hoffnung auf, so war doch die Heimreise ohne Punkte im Gepäck nicht mehr abzuwenden.

„Uns freut besonders, dass Beate heute mit ihrem knallharten Rückhand-Schmetterball überzeugte, mit dem sie letztlich auch ihr gewonnenes Einzel entscheidend prägte“, waren sich deren drei Mitspielerinnen einig.
Rainer Schwarz


Beate Autermann.
Foto: Elmar Hurcks

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Anfahrt mit Hindernissen

Damen des TTV Emsdetten kehrten nach Bezirksklasse-Match in Ascheberg mit leeren Händen zurück.

 „Nein, daran lag es nicht, dass wir 8:4 verloren haben. Die waren einfach besser“, lachte Marion Klaas, Spitzenspielerin der Damen-Mannschaft des TTV Emsdetten. Was war geschehen? Die Halle des TuS Ascheberg, bei dem die Dettener am Samstag ihr Meisterschaftsspiel in der Bezirksklasse 2 austragen sollten, lag etwas versteckt hinter einer Gaststätte. Doch nachdem die Spielerinnen im dritten Anlauf ankamen, wollten sie es an den grünen Platten besser machen. Immerhin hatten sie den Mädels aus Ascheberg im Hinspiel in der Diemshoff-Halle noch ein 7:7 abgetrotzt.

„Aber damals fehlte die bärenstarke Nummer eins“, so Klaas, die als Einzige zwei Einzel für sich entscheiden konnte. „Und diese Topspielerin ließ keinem von uns eine Chance.“ Unter anderem kam das Team um Beate Autermann, die als Mannschaftsführerin fungierte und einen Zähler zum Ergebnis beisteuerte, mit deren hochgefährlichen Aufschlägen überhaupt nicht klar. Wie sehr die Aschebergerinnen ihren Gegnern mit der geänderten Aufstellung zu schaffen machten, zeigte sich bereits in den zu Beginn ausgetragenen Doppeln, die beide verloren gingen. Sowohl Oksana Dreiband an der Seite von Klaas, als auch Beate Autermann mit Christel Konermann mussten nach erbitterter Gegenwehr kapitulieren.

„Aber das Spiellokal war äußerst angenehm“, fand Dreiband auch einen positiven Aspekt dieses sportlichen Ausflugs. „Das war eine relativ kleine Halle – und es war sehr ruhig.“ Was jedoch nichts daran änderte, dass sie als erste ausgerechnet gegen die Nummer eins ran musste und in drei, allerdings ziemlich knappen Sätzen, verlor. Keimte nach Klaas‘ 3:1-Sieg gegen die Nummer zwei sowie jeweils einem Einzelgewinn von Autermann und Konermann noch einmal leise Hoffnung auf, so war doch die Heimreise ohne Punkte im Gepäck nicht mehr abzuwenden.

„Uns freut besonders, dass Beate heute mit ihrem knallharten Rückhand-Schmetterball überzeugte, mit dem sie letztlich auch ihr gewonnenes Einzel entscheidend prägte“, waren sich deren drei Mitspielerinnen einig.
Rainer Schwarz


Beate Autermann.
Foto: Elmar Hurcks